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Leistungsspektrum

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Vorsorge

Vorsorgeuntersuchung im BZM

In der Vorsorge spielen Sie selbst die wichtigste Rolle. Bei regelmäßiger Selbstuntersuchung, die man beim Frauenarzt erlernen kann, bemerkt man Veränderungen in der Brust rasch. Einmal im Jahr sollte der Frauenarzt aufgesucht werden, um eine professionelle Beurteilung sicherzustellen. Aber nicht jeder Brustkrebs ist tastbar. Deshalb werden bildgebende Verfahren zu Hilfe genommen. Ihr Frauenarzt weiß, wann welche Methode am besten zum Einsatz kommt und wird dafür sorgen, dass Sie an die entsprechenden Fachleute weitergeleitet werden.
Ultraschall ist schmerzlos und wird von vielen Frauenärzten und Radiologen durchgeführt. Mammographien, das heißt Röntgenuntersuchungen der Brust, haben heute nur eine ganz geringe Strahlenbelastung und können uneingeschränkt empfohlen werden. Kernspinmammographien sind für besondere Fragestellungen da und meist nicht erforderlich. Jede Methode hat ihre Stärken und Grenzen, deshalb kombiniert man sie oft miteinander.
 

Mamma-Care-Trainerinnen (Kursangebot Brustuntersuchung)

Eine wichtige Methode zur Brustkrebsfrüherkennung ist die selbstständige Brustuntersuchung der Frau. Über 80 Prozent der Brustkrebsfälle werden eigenständig entdeckt. Damit Knoten, geringe Veränderungen oder Verdickungen frühzeitig erkannt und somit die Heilungschancen erhöht werden, ist regelmäßiges Abtasten der Brust wichtig. Das Brustzentrum Kemperhof Koblenz & St. Elisabeth Mayen bietet Frauen einen Kurs zur MammaCare-Methode an. Das Programm vermittelt das richtige Ertasten und ergänzt die präventiven Maßnahmen des Arztes. Geübt wird an Silikongewebe, in das unterschiedliche Gewebestrukturen eingearbeitet wurden. Die Trainerinnen des zertifizierten Brustzentrums erläutern die verschiedenen Schritte, um die Technik danach auf die eigene Brust zu übertragen.  


Weitere Informationen erhalten Sie bei den MammaCare-Trainerinnen,
Kemperhof: Telefon: 0261 499 2303


Diagnostik

Diagnostik im BZM

Um Brustkrebs frühzeitig zu erkennen, gibt es eine ganze Reihe unterschiedlicher Methoden, die oft in der Kombination besonders stark sind. Einfach und wirkungsvoll ist das Abtasten der Brüste und Achselhöhlen. Es ist kein Problem, sich unter der Dusche selbst zu untersuchen. Der Frauenarzt als erfahrener Profi kommt durch das Tasten zu einer ersten Einschätzung, worum es sich bei einer Brustveränderung handelt.
Bildgebende Verfahren werden sowohl für die Suche und Früherkennung als auch zur Beurteilung von Veränderungen herangezogen. Die wichtigste Rolle spielen hier die Mammographie und der Ultraschall. Die Mammographie ist eine Röntgenaufnahme der Brust in zwei Ebenen, die teilweise auch Befunde darstellen kann, die man nicht tastet. Die Strahlenbelastung ist bei modernen Geräten sehr gering. Ultraschall hat keine Strahlenbelastung, sondern arbeitet mit Schallwellen. Beide Methoden haben ihre Stärken und Grenzen. Es gibt sogar Veränderungen in der Brust, die nur die eine oder andere Methode darstellen kann. Deshalb ist eine Kombination beider so vorteilhaft.
Eine Kernspinmammographie ist etwas Besonderes und in bestimmten Fragestellungen hilfreich. Sie wird nicht bei Routineuntersuchungen eingesetzt und ist meist auch nicht erforderlich. Um bei einer verdächtigen Brustveränderung eine Aussage zu erzielen, ob es sich um eine bösartige Krankheit, also Brustkrebs handelt, wird möglichst eine feingewebliche Untersuchung durch den Pathologen durchgeführt. Dazu entnimmt man mit einer Stanznadel kleine Gewebeproben, die unter dem Mikroskop untersucht werden. Hierbei ist keine Narkose erforderlich. In manchen Fällen ist eine Diagnose erst durch eine Operation mit Entfernung des verdächtigen Gewebes möglich.
 

Tumorboard

Einmal wöchentlich findet eine fachübergreifende Tumorkonferenz statt. Hier diskutieren Experten aus den Bereichen der Gynäkologie, Radiologie und Strahlentherapie, Onkologie, Pathologie sowie Psycho-Onkologie die einzelnen Fälle und legen gemeinsam ein individuelles diagnostisches und therapeutisches Konzept anhand nationaler Behandlungsleitlinien der Fachgesellschaften fest.
Die Tumorkonferenz dient zudem als Ort des Erfahrungsaustausches und wird häufig auch von niedergelassenen Kollegen aufgesucht. Denn auch diese können hier Fälle vorstellen, um eine Zweitmeinung einzuholen. Durch diese enge Vernetzung wird für alle Patientinnen ein qualifiziertes fachübergreifendes und individuell abgestimmtes Behandlungskonzept gewährleistet – eine Rund-um-Versorgung aus einer Hand.

Therapie

Operation:
Die Operation muss für jede Frau, die an Brustkrebs erkrankt ist, ganz individuell geplant werden. Die Vorstellungen der Frau und die Erfordernisse der Erkrankung sind dafür entscheidend. Meist kann es vermieden werden, die Brust ganz abzunehmen. Ziel ist, die Krebszellen vollständig aus der Brust zu entfernen und die Lymphknoten zu untersuchen. Dazu gibt es heute schonende Methoden. Die Defekte, die durch das Herausschneiden des Tumors entstehen, können mit Gewebe aus derselben Brust, durch Eigengewebe von einem anderen Ort oder durch Implantate ausgeglichen werden. Fragen Sie Ihren Operateur ausdrücklich, welche verschiedenen Möglichkeiten Sie persönlich haben.
 
Chemotherapie:
Chemotherapien sind dazu da, winzigste Überbleibsel der Erkrankung im Körper zu besiegen oder eine fortgeschrittene Erkrankung in Schach zu halten. Nicht jede Frau hat einen Nutzen von einer Chemotherapie. Man muss genau schauen, bei wem eine Chemotherapie hilft, die Aussichten auf Heilung zu verbessern. Ist dies der Fall, sind die Ärzte froh, diese Möglichkeit zusätzlich anbieten zu können. Man braucht sich vor einer Chemotherapie nicht zu fürchten. Es gibt Medikamente, die den gefürchteten Nebenwirkungen vorbeugen. Erst, wenn man alles über Wesen und Stadium der Krebserkrankung weiß, kann Ihr Arzt Sie beraten, ob Sie sich dieser Therapie unterziehen sollten.  
 
Hormontherapie:
Wenn ein Tumor die Eigenschaft hat, unter Hormoneinfluss schneller zu wachsen, versucht man, ihm diese Hormone zu entziehen. Es ist also eine antihormonelle Therapie. Die Empfindlichkeit eines Tumors auf Hormontherapie zeigt sich an einer Eigenschaft der Krebszellen. Diese sind „rezeptorpositiv“, wenn sie auf Hormone ansprechen, wenn nicht „rezeptornegativ“. Bei rezeptorpositiven Tumoren ist oftmals eine Therapie über mehrere Jahre mit zum Teil auch wechselnden Präparaten angezeigt. Zum Glück ist die Verträglichkeit gut, was diese Therapie besonders attraktiv macht.
 
Strahlentherapie:
Bei jeder brusterhaltenden Therapie ist eine Nachbestrahlung erforderlich. Die Belastungen dadurch sind gering. In Risikosituationen, zum Beispiel aufgrund einer besonderen Lage des Tumors, kann die Strahlentherapie einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, die Gefahr des Wiederauftretens vor Ort entscheidend zu verringern. 
 
Besondere Therapien:
Liegen ganz besondere Tumore vor, kann es sein, dass zusätzliche Therapien empfohlen werden. Es handelt sich um Immuntherapien (zum Beispiel Trastuzumab = Herceptin) oder die Hemmung von Wachstumsfaktoren (zum Beispiel Avastin). Diese Stoffe helfen leider nur einer kleinen Zahl von Frauen. Bitte fragen Sie Ihren Arzt, ob diese Therapien für Sie geeignet sind. 
 
Alternative Therapien:
Es gibt sehr viele Angebote, die eine Heilung von Brustkrebs oder eine Verbesserung der Lebensqualität in Aussicht stellen, darunter sind sinnvolle, unschädliche, nutzlose aber auch schädliche. Fragen Sie Ihren Arzt gezielt nach Präparaten, um Gesundheitsschäden oder sinnlosen Geldverlust zu vermeiden. Grundsätzlich ist eine zusätzliche Medikation über das mit Ihrem Arzt Abgesprochene nicht nötig, um die Aussicht auf Heilung zu verbessern.
 

Nachsorge

Nachsorge im Brustzentrum Gemeinschaftsklinikum Koblenz-Mayen

Frauen, die eine Brustkrebserkrankung überstanden haben, fürchten sehr häufig das Wiederaufflammen der Erkrankung. Manche Frauen trifft dieses Schicksal tatsächlich. Wird das Wiederauftreten früh erkannt, ist oftmals erneut eine Chance auf Heilung gegeben.
Um Rückfällen am Anfang auf die Spur zu kommen, gibt es regelmäßige Untersuchungen im Rahmen der Tumornachsorge. Anfangs finden die Untersuchungen alle drei Monate, später halbjährlich und letztlich jährlich statt. Diesen Terminen sieht jede Frau mit Sorge entgegen. Man ist aber auch erleichtert, wenn man weiß, dass alles in Ordnung ist. Durchgeführt wird die Nachsorge von Frauenärzten, aber auch von Hausärzten, Onkologen oder Strahlentherapeuten.
 

Beratung & Begleitung

 
 


Breast Care Nurse - Brustschwester -

Die Breast Care Nurse ist eine Pflegeexpertin für Brusterkrankungen und begleitet die Frauen während des gesamten stationären Aufenthaltes. Sie stellt eine wichtige Ansprechpartnerin für die Patientinnen dar und gibt der Patientin viele Informationen rund um die Therapie. Weitere Infos.

Ernährungsberatung

Ernährungsberatung im BZM

Die richtige Ernährung ist nach der ärztlichen und pflegerischen Betreuung eine entscheidende Voraussetzung für den Erfolg der Heilbehandlung. Daher bieten wir unseren Patienten eine Ernährungsberatung durch unsere Diätassistentinnen an. Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch unter:
Kemperhof: 0261 / 499 2753
St. Elisabeth Mayen: 02651 / 83 3601
 

Pflegeüberleitung

Pflegeüberleitung im BZM

Pflegeüberleitung umfasst alle Gedanken, Gefühle und Handlungen, die notwendig sind, um eine weitere kontinuierliche Qualität in der Pflege zu gewährleisten und zwar beim Übergang ins Krankenhaus zur ambulanten Pflege oder Pflegeheimunterbringung und umgekehrt.
Nähere Informationen finden Sie in unseren Flyern:
Flyer Pflegeüberleitung (Kemperhof)
 

Physiotherapie

Physiotherapie im BZM

 
 
 

Psychoonkologie

Der psychoonkologische Dienst ist Bestandteil unseres ganzheitlichen Therapie-Angebotes für alle onkologischen Patienten. Er unterstützt unsere Krebspatienten in ihrer leib-seelischen Gesamtpersönlichkeit bei der Bewältigung der Krankheit und ihrer oft anstrengenden Behandlung.
 
Sie erreichen den psychoonkologischen Dienst im Kemperhof in Koblenz unter folgender Rufnummer:
Tel.: 0261 / 499 2164, Fax: 0261 / 499 2170
Flyer Psychoonkologie für Patienten und Angehörige (Kemperhof Koblenz)
 
Im St. Elisabeth Mayen besteht eine Kooperation mit der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz. Gerne stellt die Station 2C den Kontakt für Sie her. Sie erreichen die Station unter:
Tel.: 02651 / 83 2290
 
 

Sozialdienst

Jede Patientin hat in allen Phasen der Erkrankung die Möglichkeit einer Beratung durch den Sozialdienst. Schwerpunkt hierbei sind:
 
  • Einleitung von medizinischen Rehamaßnahmen
  • Beratung in sozialrechtlichen und wirtschaftlichen Fragen (insbesondere zur medizinischen/beruflichen Rehabilitation, Schwerbehindertenrecht, Lohnersatzleistungen, Renten etc.)
  • Unterstützung bei der beruflichen und sozialen Reintegration

Selbsthilfegruppen

Das Brustzentrum Kemperhof Koblenz & St. Elisabeth Mayen arbeitet aktiv mit der Frauenselbsthilfe nach Krebs zusammen. Unsere Termine und Kursangebote für Bewegung und Entspannung erfragen Sie bitte bei den nachfolgenden Ansprechpartnerinnen.
 
Ansprechpartner Gruppe Koblenz:
Ramona Mika-Lorenz, Tel.: 0261 / 499 2028
Marie Pries, Tel.: 0261 / 671978   
Monika Fischbach, Tel.: 0261 / 1004721  
 
Ansprechpartner Gruppe Mayen:
Helga Holletzek, Telefon: 02651 / 88 15 67
 


Onkologische Pflegefachkraft

Um unseren onkologischen Patientinnen eine optimale pflegerische Versorgung unter Berücksichtigung ihrer körperlichen, sozialen und seelischen Bedürfnissen bieten zu können, sind im Brustzentrum Kemperhof Koblenz & St. Elisabeth Mayen mehrere onkologische Fachpflegekräfte tätig.


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