Kemperhof Koblenz St. Elisabeth Mayen

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Diagnostische und
Interventionelle
Radiologie





Diagnostisches und Interventionelles Angebot / Erläuterungen

 


Leistungsangebot

Röntgendiagnostische Untersuchung

In der voll digitalisierten Röntgenabteilung werden alle gängigen röntgendiagnostischen Routine- und Spezialuntersuchungen von Herz- und Lunge, Magen-Darm-Trakt, Gallenblase, Nieren und Knochensystem einschließlich aller Röntgenuntersuchungen im Kindesalter sowie Spezialuntersuchungen wie beispielsweise Phlebographien (Venendarstellungen) rund um die Uhr durchgeführt.


Ultraschall-Untersuchung

Mittels einer Ultraschall-Untersuchung können die Bauchorgane, die Weichteile, die verschiedenen Lymphknoten-Stationen sowie die weibliche Brust untersucht werden; in örtlicher Betäubung können ultraschallgesteuert Mammazysten punktiert sowie Gewebeproben entnommen werden.

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Farbdoppler - Ultraschall

Die Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie verfügt über ein modernes Farbdoppler-Ultraschallgerät (incl. Powerdoppler), mit dem hochauflösend die Weichteile und Organe des gesamten Körpers sowie das arterielle und venöse Gefäßsystem dargestellt werden kann. Schwerpunktmäßig wird das Gerät in Ergänzung zur Mammographie bei der Untersuchung der weiblichen Brustdrüse (Mamma) eingesetzt und dient in diesem Zusammenhang auch als Steuerungsverfahren für ambulante Gewebeproben (Stanzbiopsien) der Mamma.


Mammographie

Seit Ende 2008 steht uns ein kombiniertes Mammografie- und Stereotaxiesystem zur Verfügung, das eine hervorragende Bildqualität liefert und gleichzeitig die Mammografie-Untersuchung einschließlich der Biopsieverfahren für die Patientin so angenehm wie möglich macht.
Zudem ist das System mit einem modernen zweidimensionalen Kompressionssystem ausgestattet, mit dem mehr brustwandnahes Brustgewebe abgebildet und anatomische Strukturen besser betrachtet werden können.
Vor operativen Gewebeproben können verdächtige Herdbefunde mit Feinnadeln markiert werden, um eine sichere, gezielte und gewebesparende Entnahme des Herdes zu gewährleisten. Für beste Bildqualität sorgt eine Belichtungsautomatik, die die Zusammensetzung und Struktur des komprimierten Brustbereichs digital analysiert und dann die korrekten Belichtungskammern auswählt. In der Kombination aus acht automatisch oder manuell anwählbaren Belichtungskammern mit der speziellen Diamond-Röntgenröhre können selbst feinste Details dargestellt werden.
Für den Bereich der Mammografie verfügen mehrere unserer MTRA´s über spezielle Fachqualifikationen. Somit ist unseren Patientinnen eine fürsorgliche und qualitativ hochwertige Untersuchung garantiert.
Im Rahmen des Qualitätsmanagements ist eine routinemäßige Doppelbefundung der durchgeführten Untersuchungen in unserer Abteilung etabliert: Jede Mammographie wird von zwei Fachärzten einer von einander unabhängigen Bewertung unterzogen.
Die Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie ist Gründungsmitglied des interdisziplinären Brustzentrums (Mammazentrums) Koblenz am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Kemperhof.

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160-Schicht-Computertomograph

Bild

Mit der Aufstellung eines 160-Schicht-Computertomographen konnte ein wesentlicher diagnostischer Fortschritt erzielt werden:

Mehr Komfort für den Patienten bieten eine größere Öffnung der Scaneinheit, audio-visuelle Anweisungen – zum Beispiel wie lange der Patient noch den Atem anhalten muss – und eine absenkbare Untersuchungsliege, durch die vor allem ältere Menschen bequemer einsteigen können. Für Kinder wurden spezielle Animationen entwickelt, die die Untersuchung erleichtern. Nach dem Scan wird die Wartezeit deutlich reduziert, da dem Radiologen die Untersuchungsdaten schneller zur Verfügung stehen. Dadurch kann auch der Befund und die Diagnose früher erstellt werden. Außerdem bietet das neue Mehrschicht-CT mehr Untersuchungsmöglichkeiten. Herzkranzgefäße werden in wenigen Sekunden dargestellt, bei unklaren Brustschmerzen wird man Herz und Lunge nun in einer Anwendung untersuchen, was bisher nur in separaten Untersuchungen möglich war. Auch die neuen Darstellungstechniken für die Trauma- und Tumordiagnostik sind hervorzuheben. Große Untersuchungsbereiche werden innerhalb weniger Sekunden von Kopf bis Fuß erfasst. Zudem erleichtern dreidimensionale Rekonstruktionen von Gelenken und Blutgefäßen nicht nur die Diagnoseerstellung, sondern auch die Therapieplanung.

Im Vergleich zu der abgelösten Einzeilen-Spiraltechnik oder Niedrigzeilen-Spiraltechnik ist eine Vervielfachung des untersuchten Körpervolumens, der Untersuchungsgeschwindigkeit, der Detailgenauigkeit sowie eine deutliche Reduzierung der Strahlenbelastung zu erreichen. Damit ist insbesondere bei der Untersuchung von Kindern sowie schwerverletzten Patienten mit einer wesentlichen Verbesserung der Untersuchungsqualität zu rechnen.

Bei einer Tumorsuche oder einer Kontrolluntersuchung bei bekannten Tumorerkrankungen („Staging“) können umfangreiche Körperabschnitte, beispielsweise Brustkorb- und Bauchbereich, in einer Sitzung mit hoher Abbildungsqualität untersucht werden. Durch eine detailgenaue Darstellung beispielsweise der gesamten Becken- und Beinschlagadern („CT-Angiographie“) kann den Patienten das Einsetzen von Kathetern in das Schlagadersystem („Katheterangiographie“) erspart werden.

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Knochendichtemessung

Die klinische Bedeutung einer exakten Osteoporose-Diagnostik liegt in der Tatsache, dass eine Verminderung der Knochenmasse und mikroarchitektonischer Abbau von Knochengewebe eine verstärkte Knochenbrüchigkeit und damit ein erhöhtes Frakturrisiko zur Folge hat. Mit einer speziellen Software ist eine hochautomatisierte computertomographische Knochendichtemessung (Knochendensitometrie) von Wirbeln möglich. Im Gegensatz zu allen übrigen Knochendichte-Messverfahren bietet allein die computertomographische Knochendichtemessung den Vorteil einer Bestimmung des absoluten trabekulären Volumens des untersuchten Skelettanteiles. Damit werden eine exakte Osteoporosediagnostik mit Abschätzung des individuellen Frakturrisikos sowie eine empfindliche Kontrollmöglichkeit des Erfolges einer Osteoporosebehandlung möglich.
 


Virtuelle Dickdarmspiegelung -Koloskopie-

virtuelle Coloskopie

Durch eine hochauflösende Darstellung des Dickdarmes „virtuelle Dickdarmspiegelung“ (Koloskopie) kann ein Dickdarmpolyp bereits in sehr frühem Stadium entdeckt und damit der Entstehung bösartiger Dickdarmveränderungen vorgebeugt werden.

Als ein weiterer Vorteil ist eine Verringerung der Strahlenbelastung der untersuchten Patienten im Vergleich zur abgelösten CT-Technologie zu nennen.

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CT-gesteuerte Interventionen

Die schnelle Bildgebung durch den Einsatz der Vierzeilen-Spiraltechnologie sowie die technische Möglichkeit der CT-Durchleuchtung erleichtern auch die Durchführung CT-gesteuerter Punktionen: Zur minimal-invasiven Diagnostik und Therapie verschiedenster Erkrankungen können feingewebliche Proben auch für den Patienten wenig belastenden Wege entnommen sowie Drainagen gezielt in den Körper eingebracht werden, um krankhafte Flüssigkeitsansammlungen wie beispielsweise Abszesse abzuleiten.

Durch CT-gesteuerte Punktionen können außerdem Medikamente in den Körper eingebracht werden, um eine gezielte und für den Patienten schonende und sichere Schmerzbehandlung durchzuführen (z.B. CT-gesteuerte Blockade des Plexus coeliacus oder CT-gesteuerte lumbale Sympathikolyse).

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Kernspintomograph / MRT

MRT

Um sich die Untersuchungszeit im MRT kurzweiliger zu gestalten, darf sich jeder Patient seine eigene Musik-CD mitbringen!


Anfang des Jahres 2004 wurde in der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Klinikum Kemperhof ein neuer Magnetresonanztomograph (MRT) in Betrieb genommen. Der neue Magnetresonanztomograph (Intera Power 1,5 T, Philips Medizin Systeme) ist ein leistungsfähiges Hochfeldgerät, mit dem die stationären und ambulanten Patienten des Klinikums Kemperhof untersucht werden können. Ohne Strahlenbelastung für Patienten sowie Untersuchungspersonal können Schichtuntersuchungen des menschlichen Körpers in jeder beliebigen Ebene erstellt werden. Der Weichteilkontrast der Magnetresonanztomographie ist im Vergleich zu den Röntgenverfahren wie der Computertomographie überlegen. Die zur Steigerung zur Aussagekraft der Magnetresonanztomographie eingesetzten Kontrastmittel weisen im Vergleich zu den Röntgenkontrastmitteln eine deutlich bessere Verträglichkeit auf
Die Magnetresonanztomographie kann zur verbesserten Diagnostik von Tumoren der Organe, der Weichteile sowie des Skelettsystems eingesetzt werden. Gefäßdarstellungen werden ohne das Einsetzen von Kathetermaterialien in den menschlichen Körper möglich. Das etablierte diagnostische Spektrum zur Untersuchung der weiblichen Brustdrüse wie Mammographie und Ultraschalluntersuchung wird um die MR-Mammographie erweitert.
Einen besonderen magnetresonanztomographischen Arbeitsschwerpunkt im Klinikum Kemperhof stellt die so genannte Hydro-MRT dar: Bei diesem Verfahren wird der Magen-Darm- Trakt, insbesondere der Dünndarm dargestellt, nachdem der Patient einen Liter Wasser getrunken hat. Auf diese Weise lassen sich insbesondere Veränderungen durch chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn in einer anderen bildgebenden Verfahren überlegenen Technik darstellen.

Unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen ist in Kooperation mit den Spezialisten der Kardiologie des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein eine MR-Untersuchung von Patienten mit einem MR-kompatiblen Herzschrittmachersystem möglich. Aufgrund des erhöhten Untersuchungsaufwandes ist bei der Terminvereinbarung ein Hinweis auf das Vorliegen eines Herzschrittmachersystems erforderlich, um die Durchführung der Untersuchung zur Sicherheit des/der Schrittmacherpatienten/-in mit gebotener Sorgfalt planen zu können.


Digitale Subtraktions-Angiographie -DSA-

DSA

Für die Gefäßdarstellung der Arterien (Schlagadern) des Kopfes, des Körperstammes und der Extremitäten steht seit Ende 2008 eine digitale Subtraktions-Angiographie-(DSA)-Anlage der Firma Siemens (Artis Z) zur Verfügung, mit der die Blutgefäße überlagerungsfrei abgebildet werden können.
Die in das neue Angiografiesystem integrierte Industrierobotertechnik ermöglicht, den C-Bogen beliebig um den Patienten herum zu positionieren. Damit sind die behandelnden Radiologen in der Lage, Gefäße von allen Seiten mit einer sehr hohen Präzision zu betrachten. Der Flachdetektor kann bei dieser Anlage so schnell und präzise um den Patienten rotieren, dass dabei CT-ähnliche Bilder entstehen. Dies erhöht die Diagnosesicherheit gerade bei komplexen interventionellen Eingriffen. Die neue Angiografieanlage zeichnet sich durch eine ganze Palette von neuen 3D-Anwendungen aus. Dazu zählt unter anderem der syngo i-Guide. Mit dessen Hilfe lassen sich komplexe Nadelführungen planen und eine Nadelführung in Echtzeit wird möglich.
Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder einer Kontrastmittel-Allergie kommen dabei Spezial-Kontrastmittel (z.B. Kohlendioxid) zum Einsatz.

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Perkutane transluminäre Angioplastie-PTA-

Es werden angiographisch-interventionelle Verfahren wie Aufdehnung verengter oder verschlossener Arterien (PTA) durchgeführt. Über Gefäßkatheter eingebrachte innere Schienen (Stents) halten eingeengte Arterien und Venen offen.

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sonstige arterielle Interventionen

Durch gerinnselauflösende Medikamente, die über Spezialkatheter in verschlossene Gefäße eingebracht werden, können Gefäßverschlüsse wieder eröffnet werden. In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Gefäßchirurgie werden Aussackungen der Bauchschlagader (Aortenaneurysma) mit Spezialprothesen ausgeschaltet.

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Embolisationsbehandlung

Mittels Spezialkathetersystemen werden durch eine Embolisationsbehandlung gut- oder bösartiger Tumore von der Durchblutung abgeschnitten bzw. unfallbedingte arterielle Blutungen gestillt.

In Zusammenarbeit mit der Frauenklinik des Klinikums Kemperhof können auch gutartige Geschwulste der Gebärmutter mit dieser Technik organerhaltend behandelt werden (Uterusmyom-Embolisation).

Über arterielle Katheter können loko-regionäre Chemotherapien durchgeführt werden, wodurch am Tumor eine hohe Wirksamkeit erzielt werden kann, der gesamte Organismus jedoch nur wenig belastet wird, so dass beeinträchtigende Nebenwirkungen vermieden werden.

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Varikozelenembolisation / Variozelensklerosierung

Krampfadern des Hodens können durch eine gezielte Verödung der Hodenvene mittels dünner, über die Leiste eingebrachter Kathetersysteme behandelt werden (Varikozelenembolisation bzw. -sklerosierung).

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sonstige Interventionen

Mit minimal-invasiven Techniken können Gallendrainagen gelegt sowie Ernährungssonden in den Magen eingebracht werden. Ein im Rahmen von Lebererkrankungen auftretender Pfortaderhochdruck kann unter Vermeidung einer Operation durch ein gezieltes radiologisch-interventionelles Behandlungsverfahren (TIPSS = transjugulärer intrahepatischer porto-systemischer Stent-Shunt) gesenkt werden.

- siehe auch: CT-gesteuerte Interventionen
 
Bei der Radiofrequenzablation (RFA) führt der Radiologe unter computertomographischer Kontrolle eine Spezialnadel (Sonde) in den Tumor (beispielsweise der Lunge) ein.
Mittels Hochfrequenzenergie wird das der Nadelspitze benachbarte Tumorgewebe erhitzt und thermisch zerstört, indem es buchstäblich verkocht. Durch Temperatureinwirkung bis zu 110° C können in einer einzigen Sitzung Tumore und Metastasen bis zu fünf Zentimeter Durchmesser zerstört werden. Nach erfolgreicher Tumorbehandlung wird der Punktionsweg während der Sondenentfernung koaguliert, d.h. durch die Hitze verschlossen, um eine Tumorzellverschleppung in den Stichkanal sowie eine Nachblutung zu verhindern.
Diese minimal-invasive Therapieform wird im Rahmen eines kurzen stationären Aufenthaltes in örtlicher Betäubung und unter einer sogenannten Analgosedierung (eine begleitende schmerzstillende und beruhigende Medikation über eine Armvene) durchgeführt und ist für den Patienten wenig belastend.
Eine wichtige Voraussetzung zur Anwendung der Radiofrequenzablation ist eine interdisziplinäre Absprache zwischen dem interventionellen Radiologen und den anderen medizinischen Fachrichtungen unseres Tumorzentrums, um gemeinsam Chancen und Risiken aller möglichen Therapieverfahren (insbesondere Operation, Strahlentherapie, Chemotherapie) gegeneinander abzuwägen und danach jedem Patienten die aussichtsreichste und am wenigsten belastende Behandlungsform anzubieten.


Informationen

Prof. Dr. Klaus Schunk
Tel.: 0261 / 499 2452



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